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kleeblattsbuecherblog

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Das Buch der besonderen Kinder

Die Stadt der besonderen Kinder: Roman - Ransom Riggs, Silvia Kinkel

Jake und seine Freunde entkommen mit knapper Not den Wights und flüchten in das Jahr 1940 nach England. Miss Peregrine, die in ihrer Gestalt als Vogel gefangen ist, ist verletzt und braucht dringend Hilfe von einer anderen Ymbrine und so machen sich alle auf nach London, denn dort soll sich Miss Wren aufhalten. Sie ist die einzige, die Miss Peregrine und den Kindern helfen kann. Doch die Wights lassen nicht locker und machen Jagd auf die besonderen Kinder.

Schon der erste Teil war sehr faszinierend, der zweite steht diesem in fast nichts nach. Man ist vertraut mit den Charakteren, teilt Freud und Leid, wobei Leid überwiegt und wünscht sich nichts sehnlicher für die Truppe, als Ruhe und Frieden. Doch bis dahin ist es ein langer Weg, den sie nur gemeinsam als Gruppe bestreiten können.

Auf ihrem Weg nach London treffen Jakob und seine Freunde jede Menge neuer Leute. Die meisten sind ihnen wohlgesinnt, doch manche wollen auch ihren Tod. Und so müssen alle abwiegen, wem sie trauen können und wem nicht.

Es kommen einige Wendungen auf die Leser zu und mit der Fantasie des Autors ergibt dies eine wunderschöne Geschichte um Freundschaft, Mut und Zusammenhalt.
Die Fotos, die in dem Buch abgebildet sind, stammen wieder aus dem Besitz von verschiedenen Menschen. Sie sind täuschend echt, doch habe ich auch hier wieder das Gefühl, dass es sich doch eigentlich um gut gemacht Fotomontagen handelt. Der Autor hat es eigentlich geschafft, um ein paar Bilder herum eine spannende Fantasygeschichte zu schreiben.

Trotz weniger Höhepunkte schafft der Autor es, die Spannung bis zum Ende zu halten und spinnt dann am Ende noch einen Cliffhanger mit ein, der einem nichts sehnlicher wünschen lässt, als den nächsten Band zu lesen, der aber allerdings noch nicht erschienen ist. Das genaue Datum ist auch noch nicht bekannt.

Ich freue mich auf alle Fälle auf ein Wiedersehen mit Jakob und den besonderen Kindern Emma, Bronwyn, Enoch, Millard und den anderen. Alle haben eine besondere Begabung, die mehr oder weniger nützlich ist. Aber alle sind mir ans Herz gewachsen, so auch die neu hinzugekommenen Freunde der Truppe, die durch ihre Gabe einen wertvollen Gewinn darstellen.

Wieder ist es der Schreibstil des Autors, der mich gefesselt hat. Er hat es geschafft, dass ich mich erneut so gefühlt habe, als wäre ich mittendrin.

Das Buch macht stellenweise etwas traurig, gerade wenn man einiges über das kriegsgebeutelte London im Jahr 1940 erfährt bzw. was die Macht der Liebe doch für eine Kraft hat, bestimmte Entscheidungen zu treffen, ohne Rücksicht auf eigene Verluste.

Fazit:
Ich warte dann mal sehnsüchtig auf den nächsten Teil.