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kleeblattsbuecherblog

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Die Vorstadt-Indianer auf dem Vormarsch

Johnny Cowboy: und die Vorstadt-Indianer - Barbara Rose, Stefanie Jeschke

Als in Samuels Schule während der Generalprobe zu einem Theaterstück Johnny Cowboy hoch zu Ross auftaucht, geht als drunter und drüber. Doch bald freunden sich Sam und Johnny an. Und Johnny und seine Familie sind wahnsinnig interessant, denn sie eröffnen in dem beschaulichen kleinen Ort einen Wildwestpark mit allem drum und dran. Doch nicht alle im Ort sind von der Idee begeistert und nehmen die Neuankömmlinge alles andere als nett in Empfang. Sam und Johnny tun alles, damit sich dies ändert.

Durch Blogg Dein Buch und den Coppenrath-Verlag bin ich an diese tolle Geschichte für Kinder im Alter ab 7 geraten.

Ich habe das Buch zusammen mit meinen Sohn (zu diesem Zeitpunkt fast 6 Jahre alt) gelesen. Er war total begeistert und wollte immer wissen, wie es denn jetzt im nächsten Kapitel weitergeht.

Die Geschichte fängt gleich witzig an, als die Schulklasse die Generalprobe für ein Theaterstück abhält und nach dem plötzlichen Auftauchen von Johnny auf seinem Pferd namens Pferd alles durcheinander bringt. Doch trotz allem wird die Aufführung ein toller Erfolg, was letztendlich fast nur an Johnny liegt.

Und so folgt eine Aufregung der nächsten.

Johnnys Familie kommt aus Amerika. Zusammen mit zwei echten Indianer wollen sie einen Wildwestpark eröffnen, bekommen aber immer wieder Steine in den Weg gelegt seitens des Bankdirektors und des Bürgermeisters. Deren Söhne sind es auch, die sich Johnny und Sam in den Weg stellen.

Und so folgt eins auf das andere.

Persönlich hat mir Frau Minzenmai, die Lehrerin am besten gefallen. Sie hatte einen etwas esoterisch angehauchten Stil, legte eine Schwärmerei für einen Indianer an den Tag und war auch sonst eine eher etwas irritierte Person. Ein bisschen erinnerte sich mich an Professor Trelawny aus den Harry Potter-Büchern und ich könnte mir gut vorstellen, dass sie abends vor ihrer Kristallkugel sitzt und versucht, in die Zukunft zu blicken.

Auch Johnnys Vater, Daddy Cool ist eine interessante Figur. Vor allem, da er einem als sehr mutig dargestellt wird, in einer Szene jedoch genau so ein Mensch ist, wie Du und ich.

Die Geschichte wird abgerundet durch kleine Zeichnungen. Für diese Illustrationen ist die Stefanie Jeschke verantwortlich. Da mein Sohn noch nicht lesen kann, war es für ihn interessant, sich während des Zuhörens die Bildchen anzusehen.

Die Kapitel eignen sich gut zum Vorlesen. Sie sind nicht zu lang und durch denn einfachen, kindgerechten Schreibstil auch klar verständlich. Für Erstleser auch bestens geeignet.

Ein zweiter Band ist auch schon erschienen mit dem Titel „Johnny Cowboy jagt Banditen-Bob“. Diesen werde ich mir garantiert zulegen, da ein kleiner Cliffhanger in das Buch eingebaut ist und mein Sohn auch wissen möchte, wie es denn jetzt mit Johnny, Sam und allen anderen weitergeht.

Fazit:
Die Vorstadt-Indianer auf dem Vormarsch.