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kleeblattsbuecherblog

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wenig überzeugend

Mr. Peregrines Geheimnis  - A.J. Hartley

Darwen Arkwright zieht von England nach Amerika zu seiner Tante. Für ihn ist alles neu und anders, und er kann sich nur schwer in seinem neuen Zuhause eingewöhnen. In der Schule wird er aufgrund seines englischen Akzents gehänselt und auch sonst scheint alles irgendwie gegen ihn zu laufen. Als er im Einkaufszentrum auf ein seltsames Geschäft stößt, welches ungewöhnliche Spiegel verkauft, kommt er mit dem Ladenbesitzer Mr. Peregrine ins Gespräch, der ihm dann auch noch solch einen ungewöhnlichen Spiegel schenkt. Darwen weiß nicht so recht, was er mit dem Spiegel anfangen soll, doch als die Sonne untergeht, entdeckt er das Geheimnis des Spiegels: er ist ein Tor in eine andere Welt - und Darwen kann diese durch den Spiegel betreten. Doch die schöne Welt auf der anderen Seite des Spiegels wird von schrecklichen Monstern bedroht, die nur ein Ziel haben: in Darwens Welt zu gelangen.

Aufgrund des schönen Covers und des sehr interessanten Klappentextes bin ich auf das Buch gestoßen und hatte mich auf die Lektüre dieses Jugendbuches auch gefreut. Doch je mehr ich gelesen habe, umso enttäuschter war ich.

Nicht wegen der Geschichte, die war sehr interessant, nein, die Schreibweise des Buches hat mich nicht angesprochen und sogar teilweise etwas genervt. Dass das Buch für Kinder und Jugendliche ist, war mir von vorneherein klar. Ich lese sie auch sehr gerne. Doch war mir dieses hier zu kindlich geschrieben, obwohl es aufgrund der darin vorkommenden Monster doch eher ab 10 oder gar 12 Jahren zu empfehlen ist.

Manche Stellen der Geschichte fand ich nicht ausgereift genug bzw. zu schnell abgehandelt und deswegen dann auch nicht richtig nachvollziehbar. Darwen hat sich zu sehr auf andere verlassen, seine Freunde Rich und Alexandra waren mir zu nervig oder zu aktiv involviert.

Als Darwin die Wahrheit erfährt, hätte ich mir mehr Eigeninitiative gewünscht. Es gibt so viele Fragen, doch hat er keine gestellt bzw. nichts unternommen, um Antworten zu finden oder ewig gebraucht, um sich zu überwinden, etwas herauszufinden.

Dies hat meinen Lesefluss sehr gestört und ich wäre am Liebsten ins Buch gekrochen, um selbst nach Antworten zu suchen.

Erst am Ende kommt Fahrt auf und ein Verdacht, der sich mir im ersten Drittel des Buches aufgetan hatte, wurde bestätigt. Auch hier hätte ich mir gewünscht, dass der Autor etwas mehr Verwirrung in die Geschichte gebracht hätte, um die Spannung zu erhalten.

Trotz der vielen Kritikpunkte habe ich auch Positives an dem Buch finden können. Das Cover, welches ich schon erwähnt habe, ist ein echter Hingucker. Die Figuren, die darauf zu sehen sind, tauchen auch immer wieder am Anfang eines jeden Kapitels auf.
Alex und Rich werden Darwen im Laufe der Geschichte gute Freunde und das hat mich für Darwen sehr gefreut. Denn den Schicksalsschlag, den er erlitten hat, hat aus ihm einen sehr freudlosen Menschen gemacht und er hat dringend Freunde nötig, die ihm darüber hinweghelfen.

Fazit:
Interessantes Konzept mit nicht gelungener Umsetzung. Da die Kritikpunkte überwiegen, gibt es von mir leider nur 2  Sterne.

Quelle: http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2013/08/a-j-hartley-mr-peregrines-geheimnis-von.html