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kleeblattsbuecherblog

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nicht so prickelnd wie Band 1

These Broken Stars. Jubilee und Flynn - Stefanie Frida Lemke, Amie Kaufman, Meagan Spooner
Auf Avon herrschen kämpferische Verhältnisse. Auf der einen Seite stehen die Soldaten, die die Rebellen bekämpfen sollen. Auf der anderen Seite die Rebellen, die sich gegen das System auflehnen. Captain Jubilee Chase, Soldatin und Verfechterin des Rechts, wird eines Tages von Flynn Cormac, einem Anführer der Rebellen entführt, damit er sie als Druckmittel für Verhandlungen benutzen kann. 
Durch unglückliche Zusammenhänge kann Jubilee fliehen, doch nach zuvor vielen geführten Gesprächen mit Flynn kommen ihr Zweifel an allem, für das sie bisher einstand. 
Aber auch Flynn ist sich nicht mehr sicher, ob er das Richtige tut. 
Und was hat es mit der geheimnisvollen Anlage auf sich, die von einem auf den anderen Moment verschwunden ist?
 
Nachdem ich vom ersten Teil so begeistert war, war natürlich klar, dass ich die Reihe weiterverfolgen möchte. Doch leider konnte mich der 2. Teil nicht mehr so erreichen, wie der erste. Dies lag an dem sehr langen Einstieg in die Geschichte. Die Autorin verzettelt sich zu Anfang in vielen, langen Erklärungen, die man in kurzer Weise immer wieder in die Geschichte hätte einbauen können. So vergehen viele Seiten ohne richtige Handlung.
 
Dies hat mir persönlich Mühe bereitet, entsprechend am Ball zu bleiben. 
Erst im letzten Drittel des Buches kam Fahrt auf, was vielleicht auch an dem Wiederlesen mit zwei Protagonisten aus dem ersten Buch lag.
 
Die Charaktere konnten mich auch nicht recht überzeugen, allen voran Jubilee, die mir mit ihrer Art und ihrer Handlungsweise manchmal sehr auf den Keks ging. 
Sie wurde zwar gut erklärt und man konnte ihre Gedanken mitverfolgen, doch konnte ich diese nicht ganz nachvollziehen und ihr Handeln teilweise auch nicht billigen. 
 
Auch andere Charaktere passten nicht so recht in die Geschichte bzw. ich konnte mir keinen Reim darauf machen, was die Autorinnen mit ihnen bezwecken wollen. 
 
Flynn an sich fand ich sehr sympathisch. Er war emotional und impulsiv. Durch und durch Rebell. Doch auch bereit zuzuhören und die Meinung der Gegenseite zu überdenken.
 
Er war für mich ein Ruhepol in der ansonsten sehr ruhelosen Story.
 
Und auch, wenn am Ende endlich "Action" reinkam, war ich doch nicht recht zufrieden mit dem Ablauf der Geschichte. 
Es blieb vieles offen, jetzt nicht, was den roten Faden betrifft, der ja im dritten Teil weiterverfolgt wird, sondern was es letztendlich mit Jubilee und Flynn auf sich hat. Hier setzte ich meine ganze Hoffnung in den dritten Teil und wünsche mir wenigstens eine teilweise Aufklärung des zweiten Bandes.
 
Und trotzdem freue ich mich auf den nächsten Band, der hoffentlich nicht so militärisch-politisch daherkommt, wie Teil 2, und wieder etwas mehr den Fokus auf den Science-fiction- und Fantasy-Bereich wirft.
 
Auch wenn mir die Story um Jubilee und Flynn nicht so gut gefallen hat, sind doch einige Infos im Buch vorhanden, die sich vor allem auf die Firma LaRoux Industries ud deren Machenschaften beziehen, was heißt, dass noch so einiges zu erwarten ist.
 
Die Spannung bleibt hier also erhalten.
 
Fazit:
Jubilee und Flynn konnten mich nicht begeistern. Die Story um die geheimnisvolle Anlage umso mehr.