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kleeblattsbuecherblog

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bezaubernd und (meer)chenhaft

Schwupp und weg - Philip Reeve, Sarah McIntyre, Yvonne Hergane

Oliver ist zehn Jahre alt und der Sohn eines Entdeckerehepaares. Dadurch hat er schon viele Abenteuer erlebt. Als es nichts mehr zu entdecken gibt, beschließen Oliver's Eltern, sich endlich zur Ruhe zu setzen. Oliver freut sich auf ein ruhiges Leben und die Schule. Als dann Olivers Eltern verschwinden, macht sich Oliver auf die Suche und erlebt damit sein bisher größtes Abenteuer. Zusammen mit einer wandernden Insel, einer kurzsichtigen Meerjungfrau und einem plappernden Albatros macht er sich auf den Weg.

Allein die Aufmachung des Buches ist es wert, es zu kaufen. Denn es ist mit vielen wunderschönen Zeichnungen geschmückt, die die Geschichte nochmals verständlicher machen. Gerade für Kinder ist dies natürlich sehr interessant.
Aber auch ich als Erwachsene muss sagen, dass die Zeichnungen einfach gelungen sind und alles  lesenswerter machen.

Die Geschichte ist sehr phantasievoll, trotzdem bleibt alles einfach gestaltet und Kinder haben keine Mühe, dem Geschehen zu folgen.
Die Charaktere sind liebenswert, schön ausgearbeitet und wachsen einem sofort ans Herz. Vor allem Oliver, der ja eigentlich endlich ein ruhiges und vor allem normales Leben leben will. Doch man merkt ihm an, dass zu viel von seinen Eltern in ihm steckt, als dass er wirklich so leben will.

Am Ende wird jedoch ein schöner Kompromiss gefunden und so kann man sich wahrscheinlich auf noch mehr Abenteuer von Oliver, Iris, der kurzsichtigen Meerjungfrau und Mr Culpeper, dem sprechenden Albatros freuen.

Ich muss auch nochmal auf die Zeichnungen eingehen. Diese sind nämlich auch in die Geschichte miteingebunden. So schlängelt sich die Schrift durch Höhlen, Sprechblasen bilden die wörtliche Rede oder es wird eine Explosion gezeigt, bei der man sich vorstellen kann, welche Kraft dahintersteckt. Dieses „Aufpeppen“ der Geschichte finde ich einfach nur sehr gelungen und macht das Buch auch zu etwas Besonderem.
Gleichzeitig wird auch die Phantasie angeregt und man stellt sich alle Szenen, die nicht gezeichnet sind, in gleicher Weise vor.

Fazit:
Für Kinder wie Erwachsene gleichermaßen geeignet.