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kleeblattsbuecherblog

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ein kleines Highligt

Obsidian. Schattendunkel  - Jennifer L. Armentrout, Anja Malich

Die 17jährige Katy Swartz zieht mit ihrer Mutter in ein kleines, verschlafenes Städtchen in West Virginia. Sie möchten ein neues Leben anfangen. Doch kaum sind sie dort angekommen, spürt Katy, dass in dem kleinen Städtchen nicht alles so ist, wie es scheint. Besonders seit sie den arroganten Nachbarn Daemon Black kennengelernt hat. Er benimmt sich ihr gegenüber unmöglich und reizt sie in jeder Sekunde, die sie miteinander verbringen müssen. Seine Zwillingsschwester Dee ist da das genaue Gegenteil und Katy und Dee werden Freundinnen.
Als Katy die Gerüchte hört, die im Ort umgehen, weiß sie gleich, dass diese etwas mit Daemon und Dee zu tun haben müssen. Und dann kommt die Wahrheit ans Licht...

Die Geschichte hatte mich schon aber der ersten Seite total in den Bann gezogen. Nicht nur durch die schöne Aufmachung des Buches, sondern auch durch die Schreibweise der Autorin wird man regelrecht von dem Buch angezogen und kann sich nur schwer wieder davon lösen.

Normalerweise lasse ich mich nicht über das Cover aus, nur wenn es wirklich erwähnenswert ist. Und das ist das Cover von „Schattendunkel“ allemal. Wenn man das Buch mit Schutzumschlag in der Hand hält, fühlt es sich leicht gummiert an, aber in sehr guter Weise. Und die Buchseiten sind etwas dicker und so hat man das Gefühl, eine etwas edlere Ausgabe zu besitzen.

Auf der Leipziger Buchmesse wurde uns bei einem Bloggertreffen verraten, dass der amerikanische Verlag die deutsche Covergestaltung übernimmt, was den Carlsen-Verlag natürlich sehr stolz macht.

Katy, die Hauptprotagonistin war mir von Anfang an sympathisch, was sicherlich auch daran liegt, dass sie für ihr Leben gerne liest und auch einen kleinen Buchblog führt. So konnte ich mich natürlich sehr gut in sie hineinversetzen.

Aber sie hat auch andere wunderbare Eigenschaften. Allen voran ihr Einfühlungsvermögen und ihre Hingabe zu ihrer Mutter. Sie hilft, wo sie kann und versucht es jedem Recht zu machen, vergisst aber doch nicht sich selbst. Außerdem ist sie sehr schlagfertig, was ihr gerade in Hinsicht zu Daemon sehr, sehr nützlich ist.

Der Schlagabtausch zwischen Katy und Daemon hat mich mehrmals zum Schmunzeln gebracht. Die beiden schenken sich rein gar nichts und man spürt förmlich die Abneigung, die sie gegeneinander hegen. Wären da nicht die Gedanken Katys, die ihre Worte Lügen strafen. Durch die Ich-Perspektive aus Sicht Katys kann man sich nämlich sehr gut in ihre Gefühlswelt hineinversetzen.

Auch aber Daemons Zwiespalt ist verständlich. Seine Zerrissenheit ist einfühlsam dargestellt. Sein innerer Kampf ist spürbar.

Ich bin förmlich durch das Buch geflogen, wie das Licht durchs Weltall. Es hat einfach Spaß gemacht, sich mit Katy und Daemon auseinanderzusetzen, ihre Streitereien zu genießen und auch die ruhigeren Momente, die sie sich gönnten. Eigentlich rückte die eigentliche Geschichte etwas in den Hintergrund, weil es einfach ein Vergnügen war, Katy und Daemons „Nichtbeziehung“ zu verfolgen.

Fazit:

Obsidian: Schattendunkel ist mein März-Highlight 2014 und ich kann das Buch jedem Fantasy-Leser nur Wärmstens ans Herz legen.