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kleeblattsbuecherblog

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eine märchenhafte Fortsetzung

Wie Blut so rot (Luna-Chroniken, #2) - Marissa Meyer, Astrid Becker

Scarlets Großmutter ist verschwunden und die Polizei kann Scarlet nicht weiterhelfen. So versucht Scarlet auf eigene Faust herauszufinden, was passiert ist. Da taucht ein Straßenkämpfer namens Wolf auf und bietet ihr seine Hilfe an. Scarlet ist skeptisch, doch auch fasziniert von dem ungewöhnlichen Mann. Doch trauen kann sie ihm nicht. Nur eins weiß sie. Ihre Vergangenheit und die Vergangenheit von Cinder sind miteinander verbunden und ihre Großmutter kennt die ganze Wahrheit.

Band 01 hat mich schon mitgerissen und der zweite Teil der Luna-Chroniken steht dem ersten in nichts nach. Die Spannung ist von Anfang an greifbar, auch wenn neue Charaktere eingeführt werden und man sich mit diesen vertraut machen muss.

Das Buch ist in zwei Handlungen aufgeteilt. Parallel wird die Geschichte von Scarlet und Wolf erzählt, der andere Strang handelt von Cinder und ihrer Flucht. Beide Stränge verbinden sich am Ende und es warten einige Überraschung auf einem.

Die Geschichte ist angelehnt an das Märchen „Rotkäppchen und der böse Wolf“. Der Charakter Wolf ähnelt auch stark dem bösen Wolf aus dem Märchen. Er wirkt gefährlich durch seine Tätowierungen, die vielen Narben und seine Art. Doch schlägt auch etwas charismatisches durch und dies wiederum gefällt Scarlet und dem Leser.

Auch hier ist es wieder der Schreibstil, der mich gefangen genommen hat. Die Leichtigkeit, mit der die Autorin die Geschichte erzählt, ist faszinierend. Mir kam es so vor, als hätte sie die Story „mal so nebenbei“ geschrieben.
Sie hat es auch hier wieder hervorragend geschafft, dem Märchen „Rotkäppchen und der böse Wolf“ ihre eigenen Stempel aufzudrücken und etwas neues zu erschaffen.

Auch der witzige Part kommt nicht zu kurz. Kapitan Thorne sorgt für den heiteren Teil. Ich hoffe, dass ihm noch eine größere Rolle zugesprochen wird und er im dritten Band wieder dabei ist.

Mir ist aufgefallen, dass im ersten Band von Kaiser Kai die Rede war, im zweiten wird er als Imperator betitelt. Die Leseprobe am Ende des Buches für den dritten Teil „Wie Sterne so golden“ spricht jedoch wieder von einem Kaiser.

Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Teil, der im September 2014 erscheint.

Fazit:
Eine märchenhafte Fortsetzung.