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kleeblattsbuecherblog

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10 Jahre Fitzek - Die Lesung in Mannheim


Am 05.11.2016 war es endlich so weit: Sebastian Fitzek liest im Mannheimer Rosengarten aus seinem neuen Thriller "Das Paket". Knapp 1.200 Menschen waren anwesend, um sich dieses Ereignis anzusehen. Aber nicht nur das neue Buch sollte gefeiert werden, nein, auch "10 Jahre Fitzek". Seit 2006 ist der sympathische Berliner Autor nun im Geschäft. Und das soll gefeiert werden. 
 
© Sina Frambach
 
Die Begrüßung fiel schon mal sehr charmant und witzig aus und von Anfang an wurde auch das Publikum miteinbezogen. So z. B. als "der Vorhang" sich nicht heben will. Ein kurzer Ruck einer freundlichen Frau aus dem Publikum und das Problem war behoben. Hinter dem Vorhang kam dann auch die Begleitung Sebastian Fitzeks zum Vorschein. Die Band "Buffer Underrun" war für die musikalische Untermalung des Abends zuständig und hat dies richtig toll hinbekommen.
 
© Sina Frambach
 
Mit harten Beats, sanften Tönen und einer unendlichen Geräuschpalette wurden die von Sebastian Fitzek in die Show eingeschobenen Vorlesepassagen untermalt und machten so die Lesung zu etwas sehr Einzigartigem.
 
© Sina Frambach
 
 
© Sina Frambach
 
Sebastian Fitzek widmet die Show vor allem seinen Eltern. Seinem Vater, im Januar diesen Jahres leider verstorben, hat er sehr viel zu verdanken. Hier vor allem die Liebe zur Musik und zur Literatur. Aber auch seine Mutter, die vor zehn Jahren verstarb, ist ihm ein großes Vorbild. Sie glaubte von Anfang an, dass "Die Therapie" ein Erfolg wird. Leider hat sie die Veröffentlichung nicht mehr miterleben dürfen. 
 
Aber es ging nicht nur um sein neues Buch, auch Anekdoten aus der Kindheit und aus den Anfängen des Schreibens wurden zum Besten gegeben. 
 
© Sina Frambach
 
Aus dem Off kam dabei ab und zu eine sehr sympathische Stimme. Diese gehörte Johannes Megow. Er war für die Technik zuständig und blendete ab und zu kleine Videos und Bilder ein. Und kabbelte sich mit Sebastian. Man merkte, dass die beiden sehr gute Freunde sind. 
 
Es war zum Beispiel so, dass "Die Therapie" mit einer Auflage von 4000 Stück auf den Markt kam. Und dann so erfolgreich war, dass Fitzek damit vor Dan Brown in der Bestsellerliste stand. Amazon UK kam dies sehr spanisch vor und schickte an Amazon Deutschland eine Mail mit dem Betreff "Who the Fuck is Fitzek?"... Megow lies daraufhin einen Text über den Bildschirm laufen, der sich auf den bekannten Song "Living next door to Alice" von Smokie singen lies. Und so entstand das Lied "Who the Fuck ist Fitzek?" Der ganze Saal sang natürlich kräftig mit. 
 
© Sina Frambach
 
Für die Tour wurde auch extra eine kleine Befragung vor einer Buchhandlung in Heidelberg durchgeführt. Dabei wurde ein Bild von Sebastian Fitzek gezeigt und die Passanten gefragt, ob sie den Mann auf dem Bild denn kennen würden. Dabei kamen sehr witzige und unterhaltsame Antworten zu Tage. Sebastian Fitzek wurde dabei mit einem Frettchen verglichen oder auch Günter Jauch. Als man dann mitteilte, dass der Autor sei, glaubten viele, er würde Sachbücher schreiben. Niemand konnte sich vorstellen, dass der "langweilige Mann auf dem Bild" ein Thrillerautor sein könnte. Bis man den Namen nannte und sich dann fast alle bei Fitzek entschuldigten. Einer der netten Gefragten lobte sogar das von ihm gelesene "Passagier 44". Fitzek warf daraufhin ein, dass der Mann die Fortsetzung von "Passagier 23" gelesen hätte, bevor sie überhaupt geschrieben ist. 
 
Sehr interessant fand ich, was man mit Musik so alles darstellen kann. Hier brachte Fitzek das Beispiel anhand einer kleinen Szene aus seinem Buch. Er las die Szene vor, untermalt von einer spannenden Musik. Kurz daraufhin wurde die gleiche Szene nochmals gelesen, diesmal jedoch mit einer romantischen Musik im Hintergrund. Eine oskarreife Szene gab es dann auch noch, diesmal mit dramatischer Untermalung. Die gleiche Szene, dreimal wirkte sie anders. 
 
© Sina Frambach
 
Wir näherten uns dem Ende und dies war für Fitzek dann auch nochmal Anlass, seinen Lesern zu danken. Dies zeigt er auch in seinem neuen Buch, wo am Ende mehrere Emails seiner Leser abgedruckt sind.
 
Im Anschluss gab es natürlich noch eine Signierstunde, die sich aber aufgrund der enormen Schlange bestimmt zu mehreren Stunden entwickelt hat. Ich war glücklicherweise ziemlich weit vorne und musste nicht allzu lange warten, bis ich Sebastian Fitzek das Buch unter die Nase halten konnte und ich ein Autogramm bekam. Und natürlich ein Foto. 
 

© Sina Frambach

 

 
 
 
 
© Sina Frambach
 
Die Band "Buffer Underrun" hat mir auch Autogramme gegeben. 
Einmal auf der von mir gekauften CD, auf welchem auch die "Buchmusik" enthalten ist und auch auf den Eintrittskarten. Hier hat auch Sebastian Fitzek unterschrieben.
 
© Sina Frambach

 

© Sina Frambach

 

© Sina Frambach
 
Der Abend war witzig, interessant, laut und vor allem genial.
Und ich muss hier auch meinem Mann Dirk danken, der mich an diesem Abend begleitet hat. Und das er geduldig mit vielen anderen Männern neben der Signierschlange gewartet hat, bis ich wieder bei ihm war.